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Kunstgespräch im Januar

15. Januar 2020 um 18:00 20:00

Am Mittwoch, den 15. Januar 2020, um 18.00 Uhr referiert der Germanist, Kulturhistoriker, Buchwissenschaftler und Verleger Prof. Dr. Mark Lehmstedt über seine Forschung zum Thema „Die Leipziger Buchillustration im 17. Jahrhundert“. 

Prof. Dr. Mark Lehmstedt studierte Germanistik in Leipzig und Berlin, arbeitete als Assistent am Lehrstuhl für deutsche Literatur des 18.Jahrhunderts der Universität Leipzig, wo er 1990 mit einer Studie über den Buchhändler, Verleger und Reformer des deutschen Buchhandels Philipp Erasmus Reich (1717-1787) promoviert wurde. Im März 2003 gründete er in Leipzig den nach ihm benannten Buchverlag mit den drei Programmschwerpunkten Kulturgeschichte Mitteldeutschlands, (Schwarz-weiß-) Fotografie sowie Reiseführer. Darüber hinaus verlegt er Werke u.a. von Max Schwimmer, Erich Kästner und Hans Mayer. Am 1.Juni 2012 bezog der Lehmstedt Verlag seine Räume in Barthels Hof. Prof. Dr. Lehmstedt ist Mitbegründer und Vorsitzender des „Leipziger Arbeitskreise zur Geschichte des Buchwesens“ (mit dem Leipziger Jahrbuch für Buchgeschichte) und Mitglied der „Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“. Im März 2012 habilitierte er sich am Institut für Buchwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seither übernimmt er neben seiner verlegerischen Tätigkeit Lehraufträge an der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Institut für Buchwissenschaft der Gutenberg-Universität Mainz, und seit diesem Jahr unterrichtet er auch am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Heuer erhielt er zudem den erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Deutschen Verlagspreis, einem „wichtigen Baustein in der Förderung der Buchbranche“. Jüngst erst erschien der erste Band (Buchstadt Leipzig. Biografisches Lexikon des Leipziger Buchgewerbes, Band 1 1420-1539) seiner auf sechs Bände ausgelegten Edition eines biografischen Nachschlagewerkes (bis Herbst 2025), das einen Gesamtüberblick über das Leipziger Buchgewerbe von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis zum Beginn der Industriellen Revolution im Jahr 1826 bietet. Im Juli 2019 übernahm er den Vorsitz des Leipziger Geschichtsvereins e.V., Nachfolger des 1867 gegründeten Vereins für die Geschichte Leipzigs.

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