REISEN

Das grüne Spanien

Geplant vom 26.9. bis 2.10.2021

7 tägige Flug-/Busreise

Reiseleiter ist der Spanienkenner Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel

Das grüne Spanien gehört mit seiner abwechslungsreichen Küste zu den landschaftlich reizvollsten Regionen der Iberischen Halbinsel. Darüber hinaus verfügt es über viele bedeutsame kulturgeschicht­liche Monumente aus ganz unterschiedlichen Epochen. Ein Besuch der Höhlenmalereien in Altamira und des malerischen Städtchens Santillana del Mar sind ebenso im Programm wie ein ausführliche Besichtigung des inzwischen bekanntesten Baus postmoderner Architektur, dem Guggenheim-Museum in Bilbao. Einen Schwerpunkt bildet die romanische Kunst des Pilgerweges. So werden wir das an mittelalterlichen Bauten reiche Estella, die berühmte Brücke in Puente la Reina oder die kunstvollen Kapitelle und das maurische Elfenbeinkästchen im Museum von Pamplona sehen.

Doch auch das Fin de Siècle (u.a. mit einem wichtigen Projekt von Antoni Gaudí und Bauten der einzigartigen Strandpromenade von San Sebastián) und die klassische Moderne (mit Hauptwerken Eduardo Chillidas, dessen monumentale Plastik „Berlin“ vor dem Bundeskanzleramt steht und dessen Stiftung Chillida-Leku in einem baskischen Bauernhaus des 16. Jahrhunderts gerade wieder eröffnet wurde) sollten wir sehen.

Hinzu kommen der Genuss der Küche, die als die beste der Iberischen Halbinsel gilt (San Sebastián ist nicht nur wegen seiner exklusiven Tapas die Stadt mit der größten Michelin-Stern-Dichte Spaniens) und natürlich der Besuch einer Bodega mit Rioja-Verkostung.

S. Millán de Suso (La Rioja), 11. Jahrhundert

Baukunst und bildende Kunst in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein

Unter Vorbehalt geplant vom 30. Juni bis 4. Juli 2021

5-tägige Studienreise mit dem Bus

Reiseleitung Prof. Dr. Michael Stuhr

Das Oberrheingebiet ist ungemein reich an herausragenden bau- wie bildkünstlerischen Sehenswürdigkeiten. Den Auftakt unserer Kunstreise bildet die Besichtigung des Freiburger Münsters Unserer Lieben Frau mit seinem wohl „schönsten Turm auf Erden“ (Jacob Burckhardt) und den prachtvollen Hochaltartafeln des Hans Baldung Grien. Der anschließende Besuch des Münsters St. Stephan zu Breisach konzentriert sich zum einem auf die monumentalen Wandmalereien („Höllensturz der Verdammten“, „Einzug der Seligen in das Paradies“ und „Weltgericht“, um 1488/91), einem Hauptwerk des damals wohl bedeutendsten Malers am Oberrhein, Martin Schongauer, zum anderen auf den von spätgotischer Maßwerkzier geformten Lettner (voll. r1501), nicht zuletzt auf das grandiose Schnitzretabel (1523-1526) aus der Werkstatt des Monogrammisten H.L. (auch Meister des Breisacher Hochaltars genannt). Der dritte Reisetag beginnt mit der Besichtigung der sog. Galluspforte (1150/70) und dem riesigen Glücksrad an der Nordfassade des Querschiffes vom Münster Unserer Lieben Frauen zu Basel, danach schließt sich ein Rundgang durch den Hauptbau (Meisterwerke von Hans Holbein d.J. bis Gerhard Richter) des Kunstmuseums Basel an. Am Nachmittag steht das geführte „Erleben“ des expressiv-großplastischen „Goetheanums (II)“ (1924-1928) in Dornach (Kanton Solothurn), entworfen von Rudolf Steiner (1861-1925), auf unserem Programm. Der Vormittag des vierten Reisetages gilt dem Besuch der zum Weltkulturerbe zählenden Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp (1950-1955) von Le Corbusier. Das Kennenlernen dieses Architekturensembles (mit singulären Bauten namhafter Architekten wie Frank Gehry,  Zaha Hadid oder Herzog & de Meuron) und des Vitra Design Museums in Weil am Rhein beenden den vorletzten Reisetag.

Die Busfahrt von Leipzig nach Freiburg im Breisgau und zurück beansprucht jeweils einen ganzen Tag. Die diesjährige Studienreise des NLKV holt die im vergangenen Jahr ausgefallene und ausgebuchte Reise programmtreu nach.

Freiburger Münsters Unserer Lieben Frau
Goetheanum in Dornach
Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp (1950-1955) von Le Corbusier
Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp (1950-1955) von Le Corbusier